Rettet den Amazonas!

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Brasilien will im Amazonas-Regenwald eine Menge Staudämme bauen. Die Folgen wären: Urwaldzerstörung, (Zwangs-)Umsiedlung der indigenen Bevölkerung. Wir meinen: Die Umstellung auf Regenerative Energien geht auch anders! Dazu sollte unsere "Baustelle" in der Fußgängerzone aufklären. Zum "Siemens" auf dem Schild: Wir wollen nicht für diese Firma werben (auch nicht für "Flötzinger" auf den Sonnenschirmen!), sondern appellieren an Siemens, sich an diesen Bauprojekten nicht zu beteiligen.

Übrigens, nach dem Stand am 22.8.16 hat Brasilien die Baupläne zum ersten Staudamm, dem Damm São Luiz do Tapajós, zur Zeit "auf Eis" gelegt; nicht zuletzt wegen der Landrechte der Einheimischen. Brasiliens Umweltbehörde IBAMA hat dem Projekt die Genehmigung entzogen. Hintergrund ist offenbar, dass endlich das Land der Indigenen Mundurukú demarkiert werden soll. Das hat die Indianerschutzbehörde FUNAI verfügt. Infos z.B. hier:

http://www.greenpeace.de/themen/waelder/urwaelder/verdammt-erfolgreich

Auch hier bei "Rettet den Regenwald e.V." lässt sich unterschreiben; diese NGO bearbeitet, anders als wir von Greenpeace, allein das Thema "Regenwald". Hier, auch mit Infos:

https://www.regenwald.org/petitionen/977/bitte-unterschreibt-millionen-baeume-endgueltig-retten

Denn "Rettet den Regenwald" meint, der Druck auf die brasilianische Regierung müsse aufrecht erhalten werden: "Der Wald und das Land der Mundurukú sind aber trotz des Stops noch lange nicht gerettet. Der neue Präsident Michel Temer gilt als enger Freund der Agrar- und Industriekonzerne. Er hat ausgerechnet Blairo Maggie, der als „Soja-König“ einer der größten Regenwaldvernichter des Landes ist, zum Agrarminister ernannt. Mit einem Handstreich könnte Temer das Projekt wieder vorantreiben. Deshalb forcieren wir unsere Petition, bis Brasiliens Präsident Staudamm-Projekte in Amazonien endgültig aufgibt."