G20 Proteste - Protestwelle!

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Am 2.7. ist die erste große "G20"-Demo in Hamburg. Anlass ist das Gipfeltreffen der "G20"-Staaten dort. Auch Greenpeace ruft auf: http://www.greenpeace.de/themen/umwelt-gesellschaft-demokratie/planet-earth-first/laut-bunt-anders

Zeitgleich, für die, die nicht dorthin fahren können, soll es eine Demo in Rosenheim (!) geben, Start ab 16 Uhr am Bahnhof Rosenheim. Die VeranstalterInnen sind uns unklar, Greenpeace Rosenheim ist nicht dabei.

An diesem 2.7. beginnt eine ganze Protestwoche zu G20 in Hamburg. Die vielen Veranstaltungen findet Ihr hier: http://g20-demo.de/de/protestwoche/

Und zum Lesen: Zu G20 und anderem ein Text bei GiB: "ÖPP: Öffentlich-private Plünderung: Was die Autobahnprivatisierung mit der G20 und Afrika zu tun hat". Aufschlussreicher Artikel zur deutschen Versicherungsbranche, kürzlicher Grundgesetzänderung und Handelsverträgen EU-Afrika:

https://www.gemeingut.org/oepp-oeffentlich-private-pluenderung/

Nachtrag vom 25.7.17:

Hetzkampagne gegen G20-Protestierende?

In der Presse kursieren jetzt Gerüchte, von Rosenheim aus wäre zu Gewalt anlässlich des G20-Gipfels angestachelt worden. Wie andere Gruppen in Rosenheim rief auch Greenpeace Rosenheim auf, sich friedlich nach Hamburg zu begeben, um dort für gerechten Welthandel und weltweiten Klima- und Umweltschutz zu demonstrieren. Mitglieder von uns waren vor Ort. Uns ist nicht bekannt, dass von Rosenheim aus zu "Gewalt" aufgestachelt wurde. Das wäre nicht nur moralisch verwerflich, sondern schadet auch der Sache, wie jeder Mensch mit politischem Bewusstsein weiß. Rosa Parks, Martin Luther King und Gandhi haben uns das gelehrt.

Wir von Greenpeace Rosenheim werden weiterhin Treffen wie den G20 Gipfel in Hamburg zum Anlass nehmen, strikt gewaltfrei auf Fehler von Politik und Wirtschaft zu verweisen und Verbesserungen zu fordern. Wie andere Gruppen in Rosenheim werden wir weiterhin aufklären, Bildungsarbeit leisten und zu den entsprechenden Terminen mobilisieren und wir sind schockiert, dass diese berechtigten, notwendigen, friedlichen und grundgesetzlich geschützten (!) Proteste für Gewalttaten mißbraucht werden. Solche Taten, die auch bei Bierfesten oder Fußballspielen vorkommen, lassen Zweifel daran aufkommen, dass es den Täter_innen um politische Botschaften geht.