Filmvorführung "La Buena Vida"

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In Bad Aibling ist vom 16.-20.3 ein Dokumentarfilmfestival - siehe www.nonfiktionale.de

Da läuft, neben vielen anderen Filmen, am 19.3., 14 Uhr, "La Buena Vida" (über Kohlebergbau und soziale Probleme in Kolumbien), den Greenpeace RO neulich, am 5.2.17, im "Z" zeigte.

Das Interessante ist: bei diesem Festival ist es üblich, dass immer jemand vom Filmteam hinterher für Fragen zur Verfügung steht - im Idealfall der Regisseur, der schon diverse Filme zur Kohleförderung weltweit machte. Vielleicht wollt Ihr den Film nochmal sehen, oder habt ihn verpasst - auf jeden Fall gibt es Gelegenheit für Eure/unsere Fragen!! Das Kino ist ca. 3 Minuten vom Bahnhof, also leicht zu erreichen (Zug ab RO geht um 13.40 Uhr).

Für Interessierte: Die DVD haben wir noch.

Zum Film:

Was tun, wenn das eigene Dorf durch ein Kohleabbaugebiet bedroht ist? Die Dokumentation erzählt die Geschichte der kolumbianischen Dorfgemeinschaft Tamaquito vor dem Hintergrund des weltweiten  steigenden Energiekonsums, den das Streben nach Wachstum und Wohlstand verursacht. Kohle als Energiequelle bedroht nicht nur Klima und Gesundheit, sondern auch die Menschenrechte.

Greenpeace Rosenheim zeigt die vielfach preisgekrönte Dokumentation (u. A. Bayerischer Filmpreis 2015; in der Jurybegründung heißt es: „In fast fünf Jahren Arbeit gelingt dem Regisseur das beinahe Unmögliche: Mit einer geschickt gesetzten dramaturgischen Klammer bringt er den Zuschauer dazu, sich mit den existentiellen Nöten eines indigenen südamerikanischen Volkes auseinander zu setzen“) von Jens Schanze.

Sonntag, 5. Februar 2017 um 19:00 im Z, Innstr 45a, Rosenheim

Weitere Informationen zum Film finden Sie hier.

Und hier eine Petition zum Thema des Films:

https://weact.campact.de/petitions/schrei-nach-wasser-drei-kohlekonzerne-begehen-wortbruch

Die Petition wurde initiiert von der indigenen Wayúu-Gemeinschaft Tamaquito im Norden Kolumbiens. Die Dorfgemeinschaft bittet um die Unterstützung von Menschen aus den Ländern, in denen Steinkohle aus Kolumbien zur Stromerzeugung verwendet wird. Die Dorfbewohner haben kein Wasser mehr, seitdem ihr Dorf dem Steinkohletagebau Cerrejón weichen musste.